Ein Quartier (er-)findet sich neu

Aktuell wird die zweite Projektphase inhaltlich vorbereitet. Nach Vertiefungsstudien zu einzelnen Fachthemen wird die Aufgabenstellung formuliert, die zu einem städtebaulichen Gesamtkonzept als nächstem Planungsschritt führt.

 

Ein halbes Jahr nach Unterzeichnung der Planungsvereinbarung begann in der zweiten Jahreshälfte 2016 die städtebauliche Testplanung für klybeckplus. Mehrere Planungsbüros entwarfen Zukunftsszenarien für das Gesamtareal, angereichert um die Erwartungen und Rückmeldungen aus der Bevölkerung. Die Erkenntnisse wurden zu einer Synthese zusammengeführt. Der Synthesebericht, der seit Januar 2019 öffentlich ist, rekapituliert diese erste Projektphase und präsentiert und kommentiert die Synthesepläne, die daraus entstanden sind.

 

Zwischennutzung im Klybeckareal
Gegen Ende 2018 zogen die ersten Mietparteien in jene drei Gebäude ein, die BASF aufgrund der grossen Nachfrage für Zwischennutzungen instand gestellt hat. Fünf Jahre lang stehen an der Klybeckstrasse rund 5500 Quadratmeter Fläche zur Verfügung, mit der eine grosse Bandbreite an Bedürfnissen abgedeckt werden kann.

 

Vorbereitung der zweiten Projektphase
Seit Projektbeginn werden BASF und Novartis von Investoren angesprochen. Sie führen zurzeit erste Gespräche mit Marktteilnehmern, um das Interesse für das Klybeckareal zu prüfen. Die Arbeit an der Entwicklung des Klybeckareals wird derweil fortgeführt. Die Planungspartner werden einzelne identitätsstiftende Fabrikationsgebäude vertieft untersuchen sowie ein Energiekonzept entwickeln. Parallel dazu werden die bisherigen Erkenntnisse aus den Vertiefungsstudien, beispielsweise zu den Themen Städtebau, Freiraum sowie Verkehr, als Aufgabenstellung für die nächste Phase des Planungsprozesses formuliert. Diese Vorstufe zur Erarbeitung des städtebaulichen Gesamtkonzeptes erfordert einigen Aufwand und die Expertise zahlreicher Fachleute.